Rosenkohlsalat mit gerösteten Walnüssen und Granatapfelkernen

Rosenkohl?! Ja genau die, diese kleinen grünen Dinger, die eigentlich niemand mag. Sind wir mal ganz ehrlich - so ohne alles, einfach nur gekocht, schmecken sie wirklich nicht gut. Aber mal sollte gerade bei Gemüse die Hoffnung niemals aufgeben, irgendwann doch ein Fan davon zu werden. Ich persönlich hatte noch nie ein Problem damit, meine täglich wichtigen Mikronährstoffe über Gemüse aufzunehmen, da ich Gemüse über alles liebe und ein richtiger "Veggie-Freak" bin. Aber für alle, denen es nicht so ergeht wie mir, sind genau solche Rezepte, Ideen die das Gemüseessen zum Festessen machen, perfekt. Darum zeige ich euch heute, wie man aus dem langweiligen grünen Gemüse einen tollen Salat macht. Dieser sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch fantastisch und passt perfekt in diese Jahreszeit. Meine Familie und ich fanden ihn sogar so gut, dass er auf jedenfall auf die "Weihnachts-to-cook-liste" kommt. Somit wird dann auch an Heiligbend das grüne Gemüse nicht vergessen. 

Zutaten für ca. 4 Personen - als Beilagensalat
ca. 850g frischen Rosenkohl
2 EL Olivenöl
2 EL Agavensirup
grobes Salz / Meersalz
Salz
Pfeffer
1 Granatapfel
100g geschälte Walnüsse

Zutaten für das Dressing
1 EL Olivenöl
4 EL Balsamicoessig
1 EL körniger Senf / süßer Senf
1 TL Agavensirup 
Salz
Pfeffer

Heizt zunächst euren Backofen auf 200°C und bereitet dann das Gemüse vor. Halbiert die kleinen Rosenkohlknospen und gebt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. 
Um das Öl gleichmäßig über dem Gemüse zu verteilen, verwende ich gerne einen Pinsel. Ich tunke den Pinsel dann immer wieder in das Öl und bestreiche alle Rosenkohlhälften gleichmäßig. Mit dem Agavensirup verfahre ich genauso. Verteilt dann anschließend noch das grobe Salz und den Pfeffer auf dem Gemüse. Ist euer Backofen vorgeheizt, kann der Rosenkohl auf der Stufe umläuft oder Grill für ca. 20-25 min gebacken werden. Er sollte am Ende nicht zu weich und matschig sein, sondern eher noch knackig. Auf der Oberfläche der kleinen Röschen sollte sich außerdem idealerweise eine kleine braune Kruste vom Sirup gebildet haben. Diese karamellisierte Oberfläche gibt dem Rosenkohl eine süße Note und schmeckt super zu dem frischen Granatapfel und dem Dressing. 

Gebt den Rosenkohl nun in eine Schüssel oder auf einen großen Teller und verteilt auf dem Backblech die Walnüsse. Verwendet das Backpapier ruhig zweimal, am Ende wird ja so oder so alles miteinander vermengt... Die Walnüsse werden nun im noch warmen Backofen bei 200°C für ca. 5-10min geröstet. Bleibt umbedingt neben dem Ofen stehen und habt ein Auge auf die Nüsse, da diese unheimlich schnell verbrennen. Sie sollten sich leicht dunkel färben, jedoch an keiner Stelle schwarz sein! 

Sind auch die Walnüsse fertig, können sie zum abkühlen beiseite gestelltwerden und ihr könnt euch an den Granatapfel und das Dressing machen. 
Ein Tipp von mir: Damit das Schälen des Granatapfels leichter und weniger schmutzig wird, gefüllt eine große (oder einen großen Kochtopf) mit Leitungswasser und brecht den Granatapfel unter Wasser auf. Macht vorher mit dem Messer ein paar Schnitte in den Apfel und löst dann unter Wasser die Kerne von der Schale. So fallen die gelösten Kerne auf den Boden der Schüssel und das helle Innere des Granatapfels schwimmt an der Oberfläche (Hier auch nochmal ein Video zur Anleitung: --> Video)

Für das Dressing vermischt ihr nun das Olivenöl, den Essig, den Senf, den Sirup, das Salz und den Pfeffer miteinander. Um den Salat anzurichten, könnt ihr den Rosenkohl und den Granatapfel vorher miteinander vermengen und dann auf eine geeignete Platte oder in eine große Schüssel geben. Die Walnüsse zerdrücke ich gerne noch mit der Hand bevor ich sie über den Salat streue, da die Stücke sonst einfach zu groß sind. Zuletzt wird dann das Dressing hinzugefügt und der Salat ist fertig! 
Ich persönlich finde, dass er leicht lauwarm viel besser schmeckt, als kaltgestellt. Deshalb würde ich euch empfehlen, wenn ihr diesen Salat vorbereitet, ihn nicht in den Kühlschrank zum Kalthalten zu stellen, sondern einfach abgedeckt im Keller zu verstauen. 




















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